Frauen stärken, Gesellschaft gestalten
5 Jahre Akademie für Frauen
Vor fünf Jahren entstand im Heinrich Pesch haus die Akademie für Frauen als Reaktion auf die gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Heute ist sie ein etabliertes Bildungsangebot mit rund 500 Teilnehmenden jährlich.
Zum Jubiläum ziehen die Verantwortlichen Bilanz
– und machen deutlich, warum gezielte Frauenbildung auch künftig notwendig bleibt.
Die Idee zur Akademie entstand während der Pandemie. Damals zeigte sich besonders deutlich, dass Frauen einen Großteil der Familienbetreuung übernahmen und vielfach in traditionelle Rollenbilder zurückfielen. Für Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses, war dies Anlass, ein Bildungsangebot zu schaffen, das Frauen stärkt und gesellschaftliche Veränderungen unterstützt. Aus dieser Initiative entwickelte sich innerhalb von fünf Jahren ein eigenständiges Bildungsprogramm.
„Rechtlich gibt es zwar die Gleichstellung der Frauen, aber in vielen Bereichen noch keine Gerechtigkeit“, ergänzt sie. Die Akademie wolle Frauen darin unterstützen, ihre beruflichen und persönlichen Handlungsspielräume zu erweitern und damit einen Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit leisten. Gleichzeitig betont Jana Sand, zuständig für Projekt- und Teamsteuerung im HPH, dass Gleichberechtigung nur gemeinsam gelingen könne: „Es darf kein Vorhaben werden, für das sich nur die eine Hälfte der Gesellschaft interessiert. Wir müssen den Weg gemeinsam gehen.“
„Es geht darum, Frauen in ihrer individuellen Lebenswirklichkeit zu unterstützen und gesellschaftliche Wirklichkeiten zu reflektieren.“
Jana Sand