HumanismusPlus als zeitgemäßes Konzept

Diese beiden Darstellungen veranschaulichen, auf welchem Fundament HumanismusPlus als Konzept eines zeitgemäßen, christlichen Humanismus steht.

Image

Gott will uns Menschen als freies und selbstverantwortetes Gegenüber.

Die Grafik stellt den jungen Menschen als Person in den Mittelpunkt

Bildung wird  als „Aktivierung“ des Personseins gesehen. 

Junge Menschen werden als ganze Person gesehen und gefördert, damit sie sich in Freiheit als Person entfalten.

Personsein
= anthropologischer Haltepunkt des christlichen Humanismus (HumanismusPlus). Er ist Basis für klare Anforderungen an das Bildungskonzept, ohne eine bestimmte religiöse oder weltanschauliche Position vorauszusetzen jenseits der Forderung, den Menschen in einer Würde als Person anzuerkennen.

Erziehung
Das Mittel ist „Erziehung“ in all ihren Dimensionen, unterricht, Begegnung und Beratung, die sowohl im Unterricht als auch in der Schulkultur – geprägt ist von der Wertschätzung jeder einzelnen Person.

Lehrende müssen also dem Schüler oder der Schülerin Raum geben, damit diese selbst erkennen und selbst lernen können. Mit Raum ist hier nicht nur Zeit und Muße gemeint, sondern vor allem auch ein Beziehungsraum, Freiheit. 

Mertes (2004), Verantwortung lernen, S. 15

Ignatianische Pädagogik - HumanismusPlus

Ignatianische Pädagogik wird auf diese Weise interpretiert zu einem HumanismusPlus, einem modern interpretierten, christlichen Humanismus, der unter Beachtung der Eigenlogik einer Pädagogik der Person auch anschlussfähig für den wissenschaftlichen Diskurs der modernen Erziehungswissenschaften ist.

Das zentrum für Ignatianische Pädagogik

Hier gibt es zahlreiche Angeobte für Lehrkräfte zum Konzept HumanismusPlus und der Ignatianischen Pädagogik.